Wie schon im letzten Post mitgeteilt, gibt es in England Schnee.
Was nicht erwähnt wurde, sind die Probleme, die er verursacht. Für Menschen, die jedes Jahr viel mehr Schnee erleben (ich denke, wir haben zur Zeit 5 cm), sind es lachhafte Probleme. Man muss aber dennoch damit leben, solange man hier ist.
1. Viele Schulen sind wegen dem Schnee geschlossen. Der Grund: Wenn die Kinder ausrutschen und sich verletzen, könnte die Schule verklagt werden.
2. Nur auf den Hauptverkehrsstraßen wird Salz gestreut, alle anderen Straßen werden weder geräumt noch wird irgendetwas gestreut. Stellt euch diese Rutschpartie vor.
3. Consequently: Alle Fahrzeuge fahren im Schneckentempo. Gestern habe ich eines gesehen, dass ich, glaube ich, sogar zu Fuß hätte überholen können. (Weiß aber auch nicht, ob sie Winterreifen haben)
4. Consequence number 2: Viele Fahrradfahrer (von denen, die verrückt genug waren mit dem Fahrrad zu fahren. Man zähle mich bitte dazu) rutschen aus und fallen auf die Nase. Man zähle mich wiederum dazu (allerdings habe ich einen ziemlich eleganten Kniefall hingelegt) :)
5. Einige Kurse an der Uni fallen aus ungeklärten Gründen aus. Schnee?
6. Einige Studenten bleiben zu Hause und trauen sich anscheinend nicht aus dem Gebäude, sodass viele Kurse nur halbbesetzt sind.
7. Dass Schnee etwas Eigenartiges hier ist, merkt man daran, dass die Leute stehen bleiben und Fotos machen (kein Problem, aber sieht man das in Österreich so oft? Touristen in Sbg. mal ausgenommen)
8. Die Stromversorgung ist eindeutig nicht auf Kälte eingestellt, hatten gestern Abend großen Stromausfall. Ist aber eine gute Ausrede, um Schlafen zu gehen. ;)
So, ich glaube, das war alles, was mir in den letzten Tagen so aufgefallen ist. Muss jetzt leider etwas arbeiten, da es gestern Abend nicht mehr ging. :)
Zuerst aber noch ein paar Fotos von Schnee im Earlhampark (Cambridge kommt später)
| Kleines Panaroma von Earlhampark |
| Die Sonne kommt raus |
| Da hat sich ein wenig Farbe eingeschlichen |
| Hier wieder in elegantem weiß |
XO Florentina
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