Hello!
How's it going?
That's a normal greeting between people who have already met here in Norwich. Some only ask "how are you?". Nobody says, it's a bad day or the worst day in his life. But it's like that in Austria too, isn't it. It's polite to ask this question when you meet someone and how shocked would everyone be, if you really say something other than fine, good or okay. No, they are not shocked if you say magnificent, wonderful or something like that, but then they are curious. Nobody is curious if you say bad, terrible or awful. No, that's not the right answer to this just politely asked question.
However, I am very curious and I want to know how you are. I haven't met you all for quite a while, so write a sentence down there in the comments box and let me now what you are up to!
Nun, aber zu meinem Tag:
Er startete sehr gemütlich, ging größtenteils gemütlich weiter und endete entsprechend. :)
Ja, heute war ein fauler Tag. Nun ja, viel angefüllt mit dem Lesen eines der Bücher, die ich bestellt hatte. War sehr nett, mal wieder faul zu sein.
Ganz faul war ich aber dann doch nicht, obwohl ich das aktiv sein nicht gerade geplant hatte. Aber man sollte bei einem neuen Stundenplan die Uhrzeiten immer doppelt kontrollieren. Sonst kann es sein, dass man sich drei Stunden zu früh auf den Weg macht und dann vor einem Hörsaal steht ohne auch nur ein bekanntes Gesicht zu sehen und wenn man sich schließlich jemanden fragen traut, ob das Criminal Law ist, tja dann bekommt man die Antwort: Nein, ist es nicht.
Mmmm, was macht mann dann. Drei Stunden sind eine lange Zeit. Es bleibt eigentlich nicht viel als wieder heimzufahren, besonders wenn man nicht einmal ein Buch (Jus oder Freizeit) bei sich hat.
Das unnötige Hin- und Herfahren kann man also durchaus als ungeplante, zusätzliche Aktivität beschreiben. Auf jeden Fall gut für die Beinmuskulatur und zum Glück nicht so anstrengend wie gestern.
Zu Hause konnte ich dann einen guten Salat essen und wurde ernsthaft geschockt.
Ihr werdet euch wohl fragen wovon?
Nun, vom Verhalten einer meiner Ansicht nach noch nicht ganz erwachsenen Mitbewohnerin.
Sie bot mir an das Gemüse zu verwenden, dass schon zwei Tage lang in Säcken in der Küche steht. (Ich hatte mich schon darüber gewundert, es ist wirklich viel.) Ich war ehrlich gesagt verwundert. Dann erklärte sie mir, es wäre nicht ihres, sondern jemand hatte es in einem Geschäft vergessen, als sie gerade shoppen war, da war ich noch verwirrt. Wie kommt sie dann dazu die Sachen zu nehmen. Also fragte ich nach. Sie hatte die Taschen geschnappt und war einer Frau nachgerannt, weil sie dachte, es wären deren Taschen. Waren es nicht. Dann aber ging sie auch nicht mehr zurück, sondern nahm die Säcke mit. Okay, das hat mich wirklich geschockt.
Sie erklärte es damit, dass sie schon spät dran war um Julia zu treffen (die eine Freundin ist, kein ultrawichtiger Gerichtstermin) und ihre eigenen Taschen zu schleppen hatte. Außerdem, meinte sie, täte das in Paris niemand, da wäre alles weg, wenn man etwas vergisst.
Gut, da kommt wohl meine Naivität ins Spiel. Ich glaube einfach trotzdem noch an das Gute in den Menschen und ganz sicher fange ich nicht an etwas zu tun, nur weil andere es mir getan haben. Finde ich ehrlich gesagt nicht sonderlich logisch.
Ich habe sie ziemlich angefahren, und sie hat sich ihrem Essen in ihrem Zimmer gewidmet. Kam sogar noch einmal runter, um es noch einmal zu erklären. Ich scheine also echt einen wunden Punkt getroffen zu haben.
Ich selbst kam aber auch nicht damit zurecht. Was sollte ich mit dem Gemüse (Chilli, Paprika, Zwiebeln, Avokados, Knoblauch,... und dann noch Zitronen und Limonen) tun, das im Prinzip gestohlen war (Gefundenes Gut darf man sich nicht einfach aneignen, außer es ist unter 10€ wert, zumindest in Österreich, ich glaube nicht, dass es hier anders ist), allerdings konnte ich es auch nicht schlecht werden lassen und sie war definitiv nicht daran interessiert zu kochen (sie mag kein Gemüse, meinte sie)
Zum Glück hat mir ein wahrer Engel in meinem Leben dabei geholfen die komische Seite am Ganzen zu sehen. Jetzt hatte ich in den letzten Tagen nicht gerade wirklich gekocht und teilweise genau das getan, was ich in Salzburg nicht einmal in Erwägung gezogen hatte, nämlich Fertiggerichte gegessen (Backed Beans und Pizza ausgenommen), da kam mir ein so großer Haufen an Gemüse ins Haus geflattert, dass mir nichts anderes übrig bleibt, als mich auf die Suche nach Rezepten zu begeben und wieder richtig zu kochen. Vor allem, da ich das wirklich liebe, mir in letzter Zeit aber einfach die Kreativität fehlte und ich keine Lust habe ständig das gleiche zu essen.
Doch ehrlich gesagt, so gut sich manche Tiefkühlgerichte auch anhören, die wenigsten kommen an die Erwartung heran. Sie können vor allem nicht würzen, oder sollte ein indisches Chiligericht nach nichts schmecken?
Auf diese Weise darf ich mich auf ganz neue Ufer wagen, vielleicht sogar endlich die Shrimps machen. Habe ein echt lecker aussehendes Rezept für Honey Shrimps auf Chefkoch.de gefunden. Bisher war ich sehr unsicher, da ich ja nicht einmal weiß, wann diese Meerestierchen fertig gekocht/ gebraten sind, aber in den meisten Rezepten steht auch das. Ich werde nicht immer groß aufkochen, aber jetzt muss ich erst einmal ein paar der Dinge verarbeiten. Vielleicht ein Chili con Carne für alle? (Eine Idee wäre ja eine Zwiebelsuppe, aber ich habe heute nachgefragt, Eugene mag keine Zwiebeln. Erinnert mich irgendwie an einen Engel mit Hörnern, mit dem ich verwandt bin) ;)
Und ich muss mir was für die Avocados überlegen. Ich habe keine Ahnung, ob ich die überhaupt mag. Hab sie soweit ich weiß noch nie bewusst gegessen. Oder? Kann wer meine Erinnerung auffrischen?
Eines der Rezepte wären Überbackene Avocados, man halbiert sie, holt das Fruchtfleisch heraus, vermischt es mit Butter, Ei, Chilipulver und anderem, füllt das Gemisch zurück in die Schalen, bestreut es mit Käse und schiebt es in den Ofen. Klingt durchaus gut, finde ich. Mein Problem ist nur das eine Ei. Einerseits haben Engländer Eier nicht im Kühlregal (was mir sehr komisch vorkommt) und andererseits esse ich nicht so oft und gern Eier, dass ich mir 6 davon heimhole und nur eines verwende. Aber vielleicht wollen die anderen auch welche. Hmmmm.
Wie auch immer, am Sonntag koche ich gar nicht, denn ich gehe mit der Erasmus Society zu einem typisch englischen Roastdinner. Ich liebe Chickenroast!!! Und da kann ich ein paar Leute kennen lernen, ohne auf eine Party zu gehen, zu der ich gar nicht will.
Ich bin schon sehr neugierig wie das wird. Julia und Lévana haben sich nach mir auch eingetragen und kommen auch mit. Bin ich irgendwie ein Vorreiter ohne es zu wissen oder ist das nur Zufall?
Wow, da hab ich wohl wirklich viel übers Kochen geschrieben, was?
Aber es ist auch sonst nicht viel passiert. Ich hatte einen netten Plausch mit John (schreibt man glaub ich Ioan, spricht es aber John aus), den rumänischen Studenten. Wir sind beide fassungslos wie wenig englische Jusstudenten eigentlich lernen. Sie streifen jedes Thema irgendwie nur. Haben z.B. eine Vorlesung Criminal Law, während wir in Österreich vier verschiedene Strafrechtsvorlesungen haben, die alle in einer Prüfung zusammen gefasst werden.
Am Abend habe ich mich dann sehr nett mit Eugene unterhalten, was wir so machen und so. Er findet die Idee gemeinsam eine Chili con Carne zu machen gut, meint aber wir sollten es wirklich gemeinsam tun. (Leider nicht morgen, habe ich von Charlotte erfahren, denn anscheinend gehen einigen von ihrem Kurs morgen gemeinsam auch. Sonntag fällt auch weg, wir werden also sehen, ob das wirklich etwas wird)
Heute ist Charlottes Freund da, David. Sieht sehr nett aus, habe ihn aber nur kurz gesehen, als er in mein Zimmer gegrüßt hat, sie schauen sich jetzt über mir einen Film an.
So, das wäre es von heute. Don't forget my question at the beginning!!!
XO Florentina
PS: Better title: The great blah blah blah about cooking! :D
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