Hello!
Since already two people have complained about my writing in German, I will start and write in English. I hope, I don't make too many mistakes.
What happened today:
All in all I was at campus all day.
First, I had to be there at then to the appointment for a bike. I was there on time (and that although I had left the house a little bit too late), the responsible person, however, was not. I had to wait ten minutes, but then I got a nice green bike. I have to buy lights and I hope I get a basket for bag, but it has thicker wires, thus it should be easier to cycle during the winter (maybe). At my way home this day I recognized that I sit too deep, but I need help to make it higher. Hopefully I can get the help tomorrow at Dr.Bike.
Do you want me to continue in English? No?
Me neither, it's late and much more difficult to concentrate so much.
Also, weiter geht's auf Deutsch :)
Nachdem ich mein Rad gekauft hatte, benutzte ich zum ersten Mal (und mit ein bisschen Disziplin nicht zum letzen Mal) in meinem Jahr auf der Insel die Schwimmhalle im Sportspark.
Sie ist echt riesig: zwei 50m Becken, eines 1,20m, das andere 1,80m. Zuerst ergab sich nur das Problem, dass es mir am richtigen Kleingeld mangelte und ich schon im Badeanzug dastand. Glücklicherweise wurde ich von einer sehr netten Person gerettet, ich denke, sie ist auch eine Studentin. Auf jeden Fall schenkte sie mir 20 Pence, damit ich nicht in die Eingangshalle rausmusste.
Danach waren die 40 Längen kein Problem mehr.
Zweites Problem erst nach dem Schwimmen: "Kluge Flo" hatte ihre Bürste vergessen. Ich bemühte mich die Haare so gut es geht mit den Fingern durchzukämmen, aber das ist mit so vielen Haaren gar nicht so leicht. Schlussendlich blieb ich eben unfrisiert (ich wollte nämlich nicht heimfahren, nur wegen der Bürste), man hat es aber nicht wirklich bemerkt.
Meine Wartezeit auf meine erste Vorlesung war danach sehr angenehm, da es heute zum ersten Mal nicht regnete und richtig warm war. Ich übernahm schnell die Angewohnheit der UEA Studenten uns setzte mich auf die Steinstufen rund um den Springbrunnenplatz (the Square) in der Mitte des Hauptcampus. Dort ist es echt voll, sobald das Wetter schön genug ist, überall sitzen Studenten in Gruppen und plaudern. Irgendwann spielte ein (ich glaube von der Students Union engagierter) Musiker sogar unten am Platz und sang Lieder wie "Ain't no sunshine". War eine richtig nette Hintergrundmusik zu meinem Versuch ein wenig weiter in meinem EU Law Buch zu lesen. (Sobald ich alle Bücher habe, werde ich sie einmal fotografieren, damit ihr seht, was ich in dem Jahr wirklich tun werde: Lesen!)
Bevor meine erste Vorlesung anfing, traf ich Lévana, die zufällig zur gleichen Zeit an nahezu denselben Ort musste, wie ich. Sie ging nur noch schnell zur Bank, wo ich den rumänischen Jusstudenten wieder traf und dann mussten wir uns zu unseren Hörsälen beeilen. Meiner war ganz schön voll und ich wollte mich nicht ganz vorne hinsetzen (und dabei Leute aufscheuchen, damit ich in die Reihe kann), was sich als Fehler erwies.
Die Professorin hat nämlich eine eher leise und hohe Stimme, außerdem spricht sie manchmal in die falsche Richtung und meist ziemlich schnell. Daher hatte ich so meine Schwierigkeiten alles zu verstehen. Zum Glück hat sie uns die Powerpointfolien ausgedruckt und am Freitag sollte es das Buch geben, dann kann ich alles nachlesen.
Ich will gar nicht darüber nachdenken, was ich alles nachlesen muss. Ich werde wohl meist ein wenig hinterher hinken.
Ach ja, hier eine Seminarfrage zu Family Law: "The legislature should not only keep some of the provisions on nullity, but also vastly rationalize and reform this area of the law" Aufgabe: Discuss fully.
Verstanden? Nein?
Ich auch nicht. (Das wird richtig lustig!)
Nach dieser einen Stunde war ich etwas deprimiert. Ich hatte nicht angenommen, dass ich sofort perfekt sein würde. (Ich hoffe, das haben mir die drei Jahre Uni mittlerweile abtrainiert) Aber ich dachte auch nicht, dass es so schwer werden würde. Am meisten haben mich die Studenten erschreckt, die all die als Beispiel angeführten Fälle kannten. Hey, das ist die erste Vorlesung, Leute! (Und die Bücher sind noch nicht erschienen!)
Der SocMart, ein riesiger Raum voll Ständen mit verschieden Studentengruppen an der UEA, war auch nicht gerade eine Aufmunterung. Der Raum war so voller Leute, dass man fast nirgendwo hinkonnte. Ich habe es geschafft Mitglied der International Students Society und der Erasmus Students Society zu werden. Obwohl ich nicht ganz sicher war, ob ich das will, vor allem will ich nicht alle Parties besuchen, aber sie haben ein paar nette Events, die ich wohl mitmachen werde.
Danach habe ich mich nach draußen gezwängt und war fix und fertig.
Auch das Sitzen am Square brachte keine Aufmunterung, vor allem, da eigenartig Menschen unten Schaukämpfe mit Plastikschwertern zeigten. Drama Society oder Circus Society, nehme ich an.
Also bin ich an den "Broad" (= Campus See) gegangen und habe mich dort auf eine Bank im Grünen gesetzt. Irgendwann fand ich wieder zu mir selbst und wurde ruhiger. (Ich merke das immer dann, wenn ich wieder Kleinigkeiten, wie Wassertropfen auf den Grashalmen oder Marienkäfer entdecke)
Schließlich musste ich wieder zurück in den Bienenstock, da meine erste Vorlesung in EU Law stattfand. Vor dem Hörsaal traf ich Julia, die mit Frederike (einer italienischen Jusstudentin) zusammensaß (@Maria: ihren Akzent hätte ich nicht erkannt, aber es war auch ziemlich laut und sie spricht wirklich gut Englisch) Später kam auch noch Su (die Türkin) dazu und wir haben uns richtig nett unterhalten und sind im Hörsaal nebeneinander gesessen.
Ich hatte die Freude, sie mit dem Textbook für den Kurs zu schocken. :)
Diese Vorlesung war besser. Ich denke, vor allem, da die Professorin weiß, dass mehrere Erasmusstudenten zuhören.
Danach ging ich kurz zu ihr, um zu fragen, ob sie weiß, warum ich nur eine Vorlesung pro Woche auf meinem Stundenplan habe, aber sie meinte nur, ich solle in die Teaching Office, wo sie mir sagten, dass es normal aussieht, was es offensichtlich nicht ist! Sie meinte nur, ich solle nochmals hin.
Grund für die Probleme: Sie haben ein neues Stundenplanprogramm online und haben noch nicht richtig ausgearbeitet, wie es funktioniert. (Ich weiß nicht, warum die Unis immer dann neue Programme haben, wenn ich dort anfange?)
Draußen trafen Julia, ihre französischen Freunde (es sind wirklich viele Franzosen unter den Lawstudents) auf Lévana. Das brachte für mich leider keine Erleichterung, denn sie sprachen alle immer noch nur französisch. Es ist richtig schräg, wenn man bei einer Gruppe von Leuten steht, die reden und man nur "Blablabla" versteht. Manchmal teilten mir Julia und Lévana mit, worüber sie gerade sprachen, bringt mir aber auch nicht viel.
Bald darauf haben wir uns aber auf den Heimweg gemacht. ERSTES MAL LINKS FAHREN!
Leider hatte ich auch noch kein Licht, und es wird wirklich immer dunkler. Aber die Engländer sind sehr nette Autofahrer und so sind Lévana und ich heil daheim angekommen. Grenzt an ein Wunder, denn bei ihrem Rad (hat irgendein Student im Hütterl hinterm Haus gelassen) gingen die Bremsen nicht wirklich und der Sattel war zu hoch für sie. Ich hätte ja getauscht, aber ich fahre mit keinem Rad, dessen Bremsen nicht funktionieren!
Das war's auch schon von meinem Tag
Maybe I will write an English post once a week, so we all have a little bit of practice.
Tell me what you are up to, would be nice to know!!!
X Florentina
@Verena: Danke fürs Kommentar!!! Ich wusste gar nicht, dass die Uni Salzburg so etwas hat, da muss ich doch glatt einmal reinschauen :)
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